Die Vorteile von CBD-Öl im Überblick

In den vergangenen Jahren rückte das scheinbare Wundermittel CBD zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit. Lange Zeit hemmte das vorherrschende Stigma rund um die Rauschdroge Cannabis sämtliche Forschungen in diesem Bereich. Nun sprechen Studien dem Inhaltsstoff CBD zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften zu. Doch was hat es mit CBD tatsächlich auf sich und welche gesundheitlichen Vorteile bringt die Substanz mit sich? Sollten Frauen sich speziell über CBD und Regelschmerzen sowie PMS erkundigen wollen, finden Interessierte hier den passenden Artikel.

CBD auf dem Prüfstand

Bei CBD handelt es sich um den Wirkstoff Cannabidiol, dessen Ursprung in den Blättern und Blüten der Hanfpflanze liegt. Anders als THC, ein psychotroper Hauptwirkstoff in der Rauschdroge Cannabis, besitzt CBD eine antipsychotische Wirkung. CBD fungiert durch die Blockierung der körpereigenen Cannabinoid-Rezeptoren als Antagonist zu THC. Neben der antipsychotischen Wirkung lassen sich dem Wirkstoff zahlreiche weitere heilende Effekte zuschreiben. In den letzten Jahren nahmen Forschungsarbeiten zu der besagten Substanz an Fahrt auf, zahlreiche neue Erkenntnisse und Studien belegten heilende Effekte.

Mittlerweile hat sich CBD auf dem Markt etabliert. Hier lassen sich beispielsweise verschiedene Öle, Extrakte und Blüten in guter Qualität erwerben. Neben verschiedenen CBD-Blüten bekannter Sorten wie White Widow oder California Haze enthält das Sortiment hochwertige CBD-Öle in den Stärkegraden zehn bis 25 Prozent. CBD-Produkte in Deutschland unterliegen dabei strengen Vorlagen, welche einen berauschenden Effekt komplett ausschließen und lediglich gesundheitlich vorteilhafte Wirkungen zulassen.

Inhaltsstoffe von CBD-Öl

Während das CBD aus den Pflanzenteilen der Hanfpflanze extrahiert wird, erfolgt die Gewinnung des Trägerstoffs durch die Kaltpressung von Hanfsamen. Hanföl steckt voller essenzieller Inhaltsstoffe, die eine nachgewiesen gesundheitsfördernde Wirkung entfalten können. Zu den weiteren Wirkstoffen gehören so beispielsweise Gamma-Linolensäuren, die sowohl entzündungshemmend als auch blutdruckregulierend wirken, Omega-6-Fettsäuren, Mineralstoffe wie Kalzium, Natrium, Kalium und Mangen sowie Vitamine.

Achtung: Aufgrund der Inhaltsstoffe ist CBD nicht als Arzneimittel klassifiziert und unterliegt daher keiner strengen Auflagen- oder Rezeptpflicht. Einige Hersteller lassen ihre Produkte daher für mehr Sicherheit von Prüforganisationen wie dem TÜV zertifizieren. Geprüfte und sichere CBD-Produkte lassen sich mit diesem Prüfsiegel erwerben.

Vorteile von CBD-Öl

1. CBD zur Schmerzlinderung

Wir Menschen verfügen über Rezeptoren, über welche der Inhaltsstoff CBD mit dem Körper kommunizieren kann. Das System aus CB-Rezeptoren wird hierbei auch als Endocannabinoid-System bezeichnet. Über die Andockung an besagte Rezeptoren ist CBD in der Lage, diverse Gefühlsempfindungen und Reize wie Müdigkeit, Schmerzempfinden oder Appetit zu beeinflussen. Besonders im Bereich chronischer Nervenschmerzen oder Multipler Sklerose hat sich die zusätzliche Gabe von CBD zur konventionellen Therapie bewährt.

Während eine komplette Schmerzfreiheit durch Cannabinoide nicht im Raum steht, berichten Betroffene von einer angenehmen Schmerzlinderung durch den zusätzlichen Konsum von CBD-Produkten. Im Gegensatz zu chronischen Schmerzen sprechen akute Schmerzzustände oder Gewebeschmerzen weniger gut auf die Behandlung mit CBD an. So kann CBD etwa bei Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Reizdarmsyndrom oder rheumatoider Arthritis keine Linderung schaffen.

2. CBD als Antipsychotikum

Häufig kommt CBD auch zur Behandlung von Depressionen oder Angstzuständen in Betracht. Studien konnten die Wirkung von CBD als atypisches Antipsychotikum belegen. Infolgedessen lässt sich CBD fortan als begleitendes Mittel zur Linderung psychotischer Symptome nutzen. Anders als herkömmliche Antidepressive oder Antipsychotika geht die Anwendung nicht mit einer Beeinflussung der Körpermotorik einher.

Im Rahmen einer Studie ließ sich zudem die antidepressive und angstlindernde Wirkung von CBD nachweisen. Besonders bei emotionalem Stress, sozialen Phobien, Burnout und chronischen Depressionen sowie PTSD ließ sich durch die regelmäßige Gabe von CBD schon nach zwei Wochen eine klare Verbesserung der Kernsymptomatik erzielen.

3. Weitere Vorteile von CBD

Zu den weiteren Vorteilen von CBD gehören etwa:

  • Verbesserung der Herzgesundheit
  • Verminderung von Stress
  • Verringertes Risiko für Diabetes
  • Steigerung des Appetits
  • Verbesserung der Schlafqualität

Dosierung von CBD-Produkten

Je nach Darreichungsform erfolgt die Dosierung unterschiedlich. Die beste Resorption lässt sich über die Mundschleimhaut erzielen. Einen besonders hohen Wirkungsgrad erreicht CBD-Öl. Die Dosierung erfolgt in Tropfen mittels einer Pipette unter die Zunge. Neben CBD-Öl existieren weitere Produkte wie CBD-Kapseln. Sie sind besonders einfach zu dosieren. Nachteilhaft ist die verzögerte Resorption, da die Resorption des Wirkstoffs über die Magen- und Darmschleimhaut erfolgt. Je nach Mageninhalt tritt eine Wirkung erst verzögert ein. Die empfohlene Tagesdosis ist der Packungsbeilage zu entnehmen. Insofern die Einnahme von CBD in Verbindung mit einer medikamentösen Therapie erfolgt, ist eine Absprache mit dem Hausarzt zur Erörterung der korrekten Dosierung ratsam.

Info: Besonders zu Beginn reagiert der Körper stärker auf CBD. Als Standarddosis für Einsteiger gilt daher eine Menge von 20 bis maximal 100 Milligramm CBD.

Je nach Aufnahme und Dosierung von CBD beginnt die Wirkung bereits nach wenigen Minuten. Der Zeitpunkt des Wirkungseintritts wird wesentlich von individuellen Faktoren wie dem Körpergewicht sowie dem Darminhalt des Konsumenten bestimmt. Mit einem vollständigen Abbau der Substanz ist nach spätestens fünf Tagen zu rechnen.

Nebenwirkungen von CBD-Produkten

Grundsätzlich berichten Konsumenten nur selten von unerwünschten Nebenwirkungen nach Konsum von CBD-Produkten. Trotz generell guter Verträglichkeit sind Nebenwirkungen nicht gänzlich auszuschließen. Laut FDA besitzt auch CBD insbesondere bei Überdosierung ein Schadenspotential. Folgende Symptome können im Zuge einer Überdosierung auftreten:

  • Schädigung der Leber
  • Hohes Schlafbedürfnis
  • Reizbarkeit und Unruhe
  • Verminderter Appetit
  • Erhöhung der Darmtätigkeit
  • Wechselwirkungen zu anderen Medikamenten und Wirkstoffen
  • Erhöhte Sedierung bei zusätzlichem Alkoholkonsum

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