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Bockshornklee Öl

Bockshornklee hat in der Geschichte der Heilkunde einen festen Platz. Die alte Heil- und Kulturpflanze kann in unterschiedlicher Form äußerlich und innerlich angewandt werden. Während mit Pulver, dem Bockshornkleesamen oder Kapseln mehr von “innen heraus” agiert wird, dient das Öl der Heilpflanze für die äußere Anwendung.

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Was ist Bockshornklee Öl?

Bockshornklee Öl ist ein altes Hausmittel, um Einreibungen, Auflagen oder Umschläge zu machen. Bockshornkleesamen werden extrahiert, danach gefiltert und gepresst. So kann quasi der Wirkstoff gebündelt in öliger Form gewonnen werden. Zur Anreicherung werden weitere hochwertige Öle mit dem extrahierten Samen der Heilpflanze verwendet, etwa natives Olivenöl. Bockshornkleesamen liefern von Hause aus ein Öl, welches reich an Fettsäuren ist. Beispielsweise Triglyceride, Palmitinsäure, Linolensäure oder Ölsäure.

In hochwertigem Bockshornklee Öl (Empfehlung: 100 Prozent reines Öl) sind pflanzliche Sterine (Phytosterin), Lecithin (Zellmembrane), Schleimstoffe, Saponine, Sapogenine, Vitamine, Phosphor und Cholin enthalten. Durch die Konsistenz kann das Öl tief in die Haut eindringen und beim Aufbau der Zellen helfen – etwa im Falle eines Abszess.

Anwendungsgebiete

Hautausschläge, Abszesse, Furunkel und Karbunkel sind typische Anwendungsfälle von gutem Bockshornklee Öl. Aber auch für Auflagen, etwa bei Schmerzen, kann das Öl verwendet werden.

Um einen Abszess zu behandeln, reichen wenige Tropfen auf einem Stück Mull aus, um die betroffene Stelle damit abzudecken. Anschließend mit einem Pflaster fixieren und zweimal täglich den Verband wechseln.

Auch bei Hautausschlägen kann Bockshornklee Öl wunderbare Dienste leisten. Pfarrer Kneipp wurde einst nicht müde, die Heilkräfte dieser Pflanze bei jeder Gelegenheit zu erwähnen.

Um Hautausschläge mit dem Öl des Bockshorn zu behandeln, sollte ein Arzt vorab befragt werden, ob es besser ist, den Ausschlag der Luft auszusetzen oder ob er mit einem Verband abgedeckt werden soll.

Bockshornklee vernichtet schädliche Keime und hilft der Haut, eine neue gesunde Struktur aufzubauen. Deswegen kann es bei kleineren Verletzungen aufgetragen werden. Da sich die Blutzirkulation verbessert, vermag Bockshornklee Öl auch bei einigen Patienten, Pickel oder Akne zu lindern.

Bockshornklee Öl selber herstellen

Der Samen der Heilpflanze kann nicht selbst ausgepresst werden, dennoch kann man sich eine Form des Bockshornklee Öl durchaus selber herstellen:

  • 100 Gramm Bockshornkleesamen Pulver
  • 100 ml hochwertiges Körperöl

Diese beiden Komponente miteinander verrühren, bis eine feine Masse entsteht, die dann alsbald verwendet werden sollte. Doch um in den vollen Genuss der wertvollen Inhalststoffe – bei der äußerlichen Anwendung – zu kommen, empfehle ich, auf ein fertiges Produkt zurückzugreifen. Der Grund ist einfach: Bockshornkleesamen müssen in einem komplizierten Verfahren gepresst werden, das ist in Eigenregie nicht machbar.

Wo kann man Bockshornklee Öl kaufen? Meine Empfehlung:

Abszesse, Furunkel, Karbunkel oder Hautausschläge sind lästige Begleiter. Da möchte man nicht groß herum experimentieren, da sollte die Behandlung vom ersten Moment an zielführend sein. Deswegen empfehle ich ein Öl, welches zu 100 Prozent rein ist.

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  • 100 % rein
  • Botanischer Name: Trigonella foenum

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